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01.11.2009 - Ist die Englische Limited ein Britisches Auslaufmodell ?
Der deutsche Gesetzgeber wollte mit der Reform des GmbHG (MoMiG) zum 01.11.2008, eine Alternative zur englischen Limited schaffen. Diese hat durch die Rechtssprechung des EuGH im Jahr 2003, geradezu einen Boom erlebt.
Die einfache Gründung macht die englische Limited - trotz MoMiG - auch heute noch attraktiv. Die Argumente der Limited-Gegner sind immer wieder der hohe Verwaltungsaufwand und die Kosten der LTD in England und das fehlende Vertrauen in die Limited im deutschen Geschäftsverkehr, einschließlich hoher persönlicher Haftungsrisiken für den Betreiber. Die Unternehmergesellschaft - umgangssprachlich auch Mini-GmbH genannt - soll nun die Alternative sein und Existenzgründern, im deutschen Rechtsverkehr mehr Seriösität bescheinigen. Das dies tatsächlich geschieht darf zu Recht bezweifelt werden, denn in Insiderkreisen wird die UG auch "unfertige GmbH" oder "unseriöse GmbH" genannt. Für eine englische Limited eröffnen Banken - bei Vorlage vernünftiger beglaubigter Dokumente - in der Zwischenzeit ohne Probleme ein Geschäftskonto. Bei einer Mini-GmbH gelingt das noch nicht immer! Im "realistischen" Vergleich von GmbH und Limited haben beide Gesellschaftsformen Vor- aber auch Nachteile. Wie Sie die wichtigsten Haftungsrisiken bereits vor der Gründung einer britischen Limited oder einer Mini-GmbH vermeiden, erfahren Sie in unserem Gratis Ebook. 


Die Todsünde eines Unternehmers

 

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